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Glen Moray Distillery

Bruceland Road, IV30 1YE, Elgin, GB

Die Region Speyside genießt einen Sonderstatus in den Whiskyregionen Schottlands. Obwohl die Gegend eigentlich innerhalb der Region Highlands liegt, ist sie aufgrund der sehr hohen Dichte an Destillen und dem eigenen Charakter der Erzeugnisse, als eigenständige Whiskyregion anerkannt worden. In den Außenbezirken des Städtchens Elgin, unweit der Nordseeküste, befindet sich die Whisky-Brennerei Glen Moray, direkt an Speysides Malt Whisky-Trail. Der Malt-Whisky-Trail ist eine Marketinginitiative der Region und führt an einigen Brennereien und einer Mälzerei vorbei, in denen Interessierte allerlei über das Kulturgut Whisky lernen können. Glen Moray war bei der Gründung durch die Firma Robert Thorne & Sons zunächst eine Brauerei, die die Gegend mit lokalen Ales versorgte. Erst 1937 fand der erste Durchlauf und damit die Umwandlung in eine Destille statt. Leider waren die Besitzer zu sehr auf die nahegelegene Aberlour Destille konzentriert, die ebenfalls im Besitz von Robert Thorne & Sons war und so wurde Glen Moray so vernachlässigt, dass sie nach und nach verfiel und 1910 schließen musste. Erst 1923 wurde die Produktion unter der Leitung von McDonald & Muir wieder aufgenommen und erst während des 2. Weltkrieges wieder für längere Zeit unterbrochen. Die 50er Jahre standen dann unter dem Stern der Erneuerung: neue Lagerhäuser entstanden, zwei neue copper stills nahmen ihren Dienst auf, ein neues Brennhaus wurde gebaut und die Destille wechselte von Kohle zu Öl. Außerdem kaufte man die Gallowcrook Farm, eine der Farmen, von denen 1937 die allererste Gerste für Glen Moray stammte. 1996 nannte sich McDonald & Muir in Glenmorangie um, eine Destille, die zu diesem Zeitpunkt schon lange im Besitz der Firma war. Und wieder ereilte Glen Moray das Schicksal, für eine andere Destille vernachlässigt zu werden. Glenmorangie wurde Anfang des neuen Jahrtausends an LVMH verkauft und einige Jahre später wurde Glen Moray aus dem Portfolio genommen und ging an den heutigen Eigentümer, das französische Spirituosenunternehmen La Martiniquaise.

Der ehemalige Master Distiller Edwin Dodson, erweckte 1999 eine alte Tradition zu neuem Leben, als er beschloss, neben der Vielzahl von Fässern, die Glen Moray bereits benutzte, zwei Whiskys in Chenin blanc und Chardonnayfässern reifen zu lassen. Auch schon ganz zu Beginn der Geschichte von Glen Moray, ließ man den Whisky in einer großen Vielzahl von Fässern reifen, wobei die Reifung in Bourbonfässern bis heute natürlich weiterhin den größten Teil ausmacht. Das Wasser für ihren Whisky bezieht die Destille vom Fluss Lossie, das mit dem new make aus den kompakten, birnenförmigen pot stills mit ihrem breiten, kurzen Hals zum dram von Glen Moray verschmilzt. Malt Whisky Yearbook 2018 *Celebrating its 120th anniversary this year, Glen Moray is one of the most expansive distilleries right now. Production capacity has steadily increased and the range of single malts has been expanded. Havin been built in the final years of the 19th century, the first years were difficult. The distillery had to close and the owners eventually went bankrupt. Since 1920 the distillery has had two owners which both utilized Glen Moray single malt as the backbone for their blended whiskies however their approach towards the brand has been different. Macdonald & Muir took over in 1920 and until they sold it on the French company La Martiniquaise, very little attention was given to bottling single malts. The French also use it for blending (including Label 5) but they soon discovered the huge potential Glen Moray had as a single malt and the core range is now made up of no less than 8 expressions. Since 2016, the distillery is equipped with an 11 ton full lauter mash tun. There are 14 stainless steel washbacks placed outside with a fermentation time of 50-60 hours and nine stills. The three old wash stills were converted to spirit stills which make it a total of six and three new wash stills were constructed by Frilli in Italy. The current capacity is 5.7 million litres of alcohol, but the owners have the option of reintroducing the old mash tun, adding increase the capacity to 8.9 million litres. In 2017, the distillery will be producing 4.5 million litres, of which 200,000 litres will be heavily peated (50ppm) spirit. Peated production is fairly new to the distillery and did not start until 2009. The core range consists of Classic, Classic Port Finish, Classic Chardonnay Finish, Classic Sherry Finish and Classic Peated. Furthermore, we can also find a 12, 15 and 18 year old. Recent limited releases include batch 4 of the 25 year old Port finish and, to celebrate the 120th anniversary, Glen Moray Mastery, a vatting of five different vintages from a variety of wine casks. Finally, a collection of 1994 vintage cask strength bottlings can be found exclusively at the visitor centre.* WHISKYs der Welt *Wenn man der kleine Bruder zweier berühmterer Brüder ist, läuft man Gefahr, sich zeitweise ungeliebt zu fühlen. Zur selben Familie wie Ardbeg und Glenmorangie zu gehören, muss für die kleine Brennerei Glen Moray bisweilen hart gewesen sein. Selbst ihre Führungsrolle im Blend Bailie Nicol Jarvie blieb unbeachtet. So war niemand überrascht, als die Muttergesellschaft LVMH schließlich den Verkauf von Glen Moray an die französische Gruppe La Martiniquaise bekannt gab. Ursprünglich als Brauerei gegründet, wurde Glen Moray erst 1897 in eine Destillerie umgewandelt. Nach schwierigem Start von den Verschneidern Macdonald & Muir übernommen, die bis 2004 die Eigentümer blieben, kam das Unternehmen schließlich zu LVMH. Seither wurde die Palette an speziellen Weinfinishs nach dem Vorbild von Glenmorangie – darunter Chenin Blanc und Chardonnay – aufgegeben und durch drei bis vier Hauptabfüllungen und eine Reihe von Limited Editions ersetzt.*

  • gegründet:
    1898
  • Besitzer:
    La Martiniquaise (COFEPP)
  • Webseite
    www.glenmoray.com

Glen Moray 15 Jahre 40% Speyside Single Malt - Schottland

39,95

1998 / 2014 Glen Moray 16 Jahre - Warehouse Collection - 56,4% - Single Cask

134,00