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Springbank Distillers Ltd

9 Bolgam Street, PA28 6HZ, Campbeltown, GB

WHISKYs der Welt *Springbank wurde 1823 gegründet, als es bereits 13 lizenzierte Brenner in Campbeltown gab. Obwohl diese Seite des Mull of Kintyre auf dem Landweg auch heute noch schlecht erreichbar ist, kam man mit dem Schiff über den Firth of Clyde rasch nach Glasgow. Und als die zweitgrößte Stadt des Empires boomte, löschten Brennereien wie Springbank ihren Durst. Auf der anderen Seite des Atlantiks liegt Amerika, doch durch die Prohibition und die Abwanderung der großen Verschneider nach Speyside war der Untergang besiegelt. Springbank überlebte, was nicht zuletzt an den stabilen Besitzverhältnissen gelegen haben mag: Die Brennerei gehörte der Familie Reid, die sie Mitte des 19. Jahrhunderts an die mit ihnen verschwägerten Mitchels verkauften. Sie führen das Unternehmen noch heute und haben es verstanden, ihre innovativen Single Malts zu Kultprodukten zu machen.*

Michael Jackson Malt Whisky: *Als im Jahr 2004 Glengyle, die Schwester-Destillerie von Springbank, in Campbeltown eröffnete, gab das dem Anspruch der ehemaligen Hauptstadt des schottischen Whiskys, eine eigenständige Whiskyregion zu sein, neuen Auftrieb. Ein wichtiger Impuls war auch die Produktion eines dreifach destillierten, ungetorften Single Malts, den Springbank seit 1997 unter dem Namen Hazelburn vertreibt. Als 8- und 12-Jähriger ist der Hazelburn inzwischen fester Bestandteil der Springbank-Palette. Er trägt den Namen einer Destillerie, die direkt neben Springbank lag und von 1796 bis 1925 existierte. Unter dem Namen Springbank entsteht ein mittelstark getorfter Malt, dessen Herstellung auf eine zweieinhalbfache Destillation hinausläuft. Salzigkeit, Öligkeit, Kokosaromen und Komplexität machen ihn bei fast allen Whiskyfreunden zu einem der beliebtesten Malts. Die Destillerie wurde in den 1820ern gegründet, illegal wurde dort aber schon lange vorher Whisky gebrannt. Der heutige Besitzer, Hedley Wright, ist ein Nachfahre der Gründerfamilie Mitchell. Anfang der 1990er-Jahre nahm Springbank den Mälzboden wieder in Betrieb. Heute verwendet man nur noch eigenes Malz und ist damit von allen Destillerien mit eigenem Mälzboden die einzige, die nicht zukaufen muss. Davon profitiert mit Longrow ein weiterer wiederbelebter Malt, 1973 erstmals destilliert und 1985 erstmals abgefüllt. Longrow ist ein zweifach gebrannter Malt mit stark torfigem Charakter. Dank dieser torfigen, öligen und salzigen Eigenschaften und seiner gebändigten Kraft hat er das Potenzial zum Kult-Whisky. Auch Longrow ist nach einer Destillerie benannt, die einst neben Springbank lag. Sie wurde bereits 1896 geschlossen. Zur Zeit der Küstendampfer war Campbeltown eine bedeutende Whiskyregion mit zeitweise mehr als 30 aktiven Brennereien. Einige trieben sich selbst in den Ruin, als sie während der Prohibition in den USA ihre Produktion beschleunigten. Überreste alter Destillerien finden sich zum Beispiel in der Bus-Tiefgarage und im Industriegebiet. Der frühere Produktionsleiter und heutige Springbank-Manager Frank McHardy hat die Lage aller Brennereien minutiös festgehalten. 1969 erwarben die Besitzer von Springbank, J. & A. Mitchell, die Traditionsfirma Cadenhead samt Abfüllanlage. Cadenhead, ein unabhängiger Abfüller, war früher in Aberdeen heimisch. Heute nutzen sowohl Springbank als auch Cadenhead dieselbe Abfüllanlage in Campbeltown, sie werden aber als separate Firmen betrieben. Keine der beiden Firmen nutzt Kaltfiltration oder setzt Karamell als Farbstoff zu, da sie auf einen großen Fassbestand zurückgreifen können. Einige Springbank-Whiskys befanden sich sogar in Fässern aus Akazienholz. Mit wachsendem Bewusstsein für die Holzwahl kauft Sprinbank heute hauptsächlich Bourbonfässer, um den Charakter des Whiskys zu unterstreichen. Die meisten Whiskys sind aber Cattings, die auch einen Hauch Farbe und süße aus Sherryfässern enthalten. Mit einer eigenen Mälzerei, zwei Destillerien, vier Single Malts, einem unabhängigen Abfüller und einer Ladenkette (Eaglesome´s in Campbeltown und Cadenhead´s in Edinburgh und London) leistet J. & A. Mitchell einiges, damit Campbeltown ein Zentrum der Whiskyherstellung bleibt. Das ist Hedley Wrights Antwort auf die Kritiker, die meinen, der Ort habe mit zwei verbliebenen Destillerien (Springbank und Rivalin Glen Scotia) keinen Anspruch mehr, neben Islay, den Highlands und den Lowlands als eigene Whiskyregion genannt zu werden. Ein eindeutiges Statement. Die geografische Lage ist beengt. Die Halbinsel Kintyre, die sich 65 km nach Süden erstreckt, hängt nur mit einem 1,6 km breiten Zipfel am Festland und wirkt wie eine Insel. Eine ganze Insel oder Halbinsel würde sich natürlich besser als Whiskyregion eignen, aber außerhalb von Campbeltown im Süden existieren keine Destillerien. Hier erreicht die Halbinsel mit knapp 16 km ihre breiteste Stelle. Wer zum Crosshill Loch hinauswandert, kann nach Osten wie Westen das Meer sehen und an klaren Tagen auch Islay und Arran. Aus dem Crosshill Loch bezogen alle Brennereien Campbeltowns ihr Wasser, was außergewöhnlich ist, aber vielleicht auch für den leicht ähnlichen Charakter sorgte. Direkt südlich der Stadt verjüngt sich die Halbinsel zu einer Spitze, dem >>Mull of Kintyre

  • Besitzer:
    Springbank Distillers (J & A Mitchell)
  • Webseite
    www.springbankdistillers.com

Springbank 10 Jahre 46% - Campbeltown Single Malt

39,25

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