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Weingut Freiherr von und zu Franckenstein

Weingartenstraße 66, 77654, Offenburg, DE

Das Weingut Freiherr von und zu Franckenstein liegt im Herzen der Ortenau, in Offenburg. Die Geschichte des Weingutes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Seit Februar 2008 setzt Familie Huschle als Pächter diese Tradition fort. Zum Weingut gehören 15 Hektar Rebfläche. Im Alleinbesitz des Gutes befindet sich die Lage Zell-Weierbacher Neugesetz. Von dort hat man bei schönem Wetter einen wunderbaren Blick bis nach Straßburg und die Weine gedeihen hervorragend auf Granit-Verwitterungsböden. Sie sind geprägt von Frucht und Kraft. Am Berghauptener Schützenberg wachsen Weißweine, die vom Gneisverwitterungsboden stark geprägt sind. Eine individuelle und unverkennbare Note erhält hierdurch nicht nur der Riesling sondern auch Weißburgunder und Chardonnay. Neben den genannten Weißweinsorten werden die Rebsorten Müller-Thurgau, Grauburgunder, Traminer, Spätburgunder und Zweigelt angebaut. Neben den beiden oben genannten Lagen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, bewirtschaftet die Familie Huschle den Südhang „Gut Alsenhof“ in dem nördlich von Offenburg gelegenen Ort Lauf. Dort werden in den nächsten Jahren die Burgundersorten, Weiß-, Grau- und Spätburgunder angebaut. Familie Huschle kennt jeden Rebstock persönlich und geht auf jede Parzelle einzeln ein. Im Einklang mit der Natur und mit geringstmöglichem Einsatz von Technik werden die Weingärten bewirtschaftet. Die Arbeiten werden Jahr für Jahr den unterschiedlichen Gegebenheiten, dem Wetter, den Böden und dem Mikroklima angepasst. Verarbeitung, Ausbau und Vollendung im Keller braucht viel Zeit und Geduld. Durch dieses Zusammenspiel entstehen Weine, die immer wieder neu überraschen und sehr individuell sind.

Gerhard Eichelmann Deutschlands Weine 2020 *Die Geschichte dieses Betriebes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, seit 1710 gehört das Gut den Freiherren von und zu Franckenstein. 2008 hat die Familie Huschle das Weingut gepachtet. Sohn Stefan Huschle, Geisenheim-Absolvent, war schon 2007 für die Vinifikation verantwortlich. Die Weinberge liegen in Zell-Weiersbach und Berghaupten, darunter die Lagen Zell-Weierbacher Neugesetz (3,2 Hektar) und Berghauptener Schützenberg (6,4 Hektar) im Alleinbesitz. Die Weinberge in Berghaupten wurden 1989 hinzugekauft, 1,5 Hektar hat man quer terrassiert. Die Reben wachsen auf tiefgründigen Urgesteinsböden, Granit im Neugesetz und Gneis im Schützenberg. Inzwischen wurde die Monopollage Laufer Gut Alsenhof zugepachtet. Wichtigste Rebsorten sind Spätburgunder und Riesling, es folgen Grauburgunder, Weißburgunder und Müller-Thurgau. Etwa 80 Prozent der Weine werden durchgegoren ausgebaut. Kollektion Der Zell-Weierbacher Riesling ist leicht und fruchtbetont. Der Berghauptener Weißburgunder ist sehr klar und kraftvoll, säurebetont, hat Schmelz. Typisch und zupackend ist der Zell-Weierbacher Spätburgunder. Der Spätburgunder Ortswein ist reintönig und fruchtbetont mit straffer Tanninstruktur. Etwas konzentrierter ist der Spätburgunder Neugesetz. Beim Großen Gewächs „Marienquelle“ Spätburgunder von 2015 kommt eine würzige, gute Tannin-Säure-Balance dazu. Der Laufer Gut Alsenhof Spätburgunder zeigt dunkle, reife Frucht, Tannine und Säure sind gut balanciert. Der Riesling Marienquelle zeigt Steinobst im Bouquet, ist straff und präzise. Der Grauburgunder Pfaffengässle zeigt ein sehr würziges, von Röstaromen dominiertes Bouquet, er ist kräftig, präzise und saftig. Der Weißburgunder Im Himmelreich zeigt eindringliche, steinige Frucht mit salzigem Grip. Feines Fruchtspiel zeigen Riesling und Chardonnay Schützenberg von 2018.* Falstaff Wein Guide Deutschland 2020 *Stefan Huschle hat uns dieses Jahr ausgezeichnete Spätburgunder aus den Jahren 2015 und 2016 vorgestellt. Die beiden Zell-Weierbacher zeigen, warum diese Herkunft schon immer als Rotweinhochburg gilt: Die Weine paaren Kraft und satte Frucht mit stoffiger Dichte – und die Verheißung langen Reifevermögens. Der Vorposten Gut Alsenhof in der nördlichen Ortenau bringt Beerigkeit pur – und das mit Stil und Struktur. Bei solchen Roten könnte man die Weißen übersehen – was schade wäre, denn auch sie sind gelungen. Gerade die Basisrieslinge machen viel Spaß für kleines Geld.* Gault & Millau Weinguide Deutschland 2020 *Was uns Stefan Huschle mit seinem Weingut Freiherr von und zu Franckenstein in Offenburg dieses Jahr zeigt, ist wieder bemerkenswert. Zugegeben, es sind oftmals sperrige, teilweise störrische Weine aus exzeptionellen Lagen, die Huschle in der Ortenau in die Flaschen bringt. Doch sie sind eben auch puristisch, blitzsauber und eigenständig, mit glasklarer Handschrift. Wieder sind es die Rieslinge, welche sich auf allen Qualitätsstufen an die Spitze setzen. Überzeugend ist dabei, dass jeder Schritt auf der vorhergehenden Qualität aufbaut. Von Stufe zu Stufe bietet sich mehr Tiefe, mehr Komplexität, und doch sind alle Weine im Kern stilistisch verwandt. Sie sind aromatisch höchst zurückhaltend, zeigen vielleicht etwas balsamische Honigwachsnoten, Grapefruit und reife Zitrone. Aber schon der Riesling Ortswein Granit besitzt die typische strenge Mineralität, die straffe Säure und die selten gefundene Verschmelzung von karger Frucht und Saftigkeit. Auffallend ist, dass den 2018ern etwas mehr Charme innewohnt als in den Vorjahren, was der Sommerhitze zuzuschreiben ist. Auch der Weißburgunder vom Berhauptener Schützenberg Großes Gewächs „Im Himmelreich“ präsentiert sich mit großer Spannkraft, dichter Würze und viel Persönlichkeit. Beeindrucken ist außerdem der Spätburgunder Ortswein Granit 2016: Hier finden wir eine sehr offene und charmante Frucht mit floralen Noten, herrlich ätherische Kräuter und reifes, sattes Tannin. Und damit ein schönes Beispiel für die Güte der badischen Spätburgunder.* Falstaff Wein Guide Deutschland 2019 *Einen bärenstarken Auftritt legen Stefan Huschle und sein Team im Weingut Freiherr von und zu Franckenstein in der Ortenau hin: Der Kellermeister zeigt einmal mehr, dass er sich auf Riesling versteht, das Große Gewächs aus der Lage >>Neugesetz Marienquelle

  • gegründet:
    13. Jahrhundert
  • bewirtschaftete Fläche:
    18 Ha
  • Mitgliedschaft/Verbände:
    VDP
  • Kellermeister/-in:
    Stefan Huschle
  • Besitzer:
    Fam. Huschle (Pächter)
  • Webseite
    www.weingut-von-franckenstein.de
Angebote dieses Erzeugers:

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