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Weingut Kruger-Rumpf

Rheinstr. 47, 55424, Münster-Sarmsheim, DE

Die Nahe ist ein linker Nebenfluss des Rheins und fließt im Westen Deutschlands in den Bundesländern Saarland und Rheinland-Pfalz. Weinbau wird nicht auf der gesamten Länge des Flusslaufes betrieben, erst bei Martinstein fängt die Bepflanzung der flussnahen Gebiete mit Weinreben an. Sie zieht sich hinauf, bis die Nahe bei Bingen in den Rhein fließt. Das Anbaugebiet Nahe stößt an drei weiterer Anbaugebiete; im Osten an Rheinhessen, im Norden an das Rheingau und im Nordwesten an das Gebiet Mittelrhein. Seit 1971 ist das Gebiet Nahe ein eigenständiges, abgegrenztes Anbaugebiet in Rheinland-Pfalz. Die Geschichte der Weinkultur in der Region beginnt, wie bei den meisten Anbaugebieten, aber sehr viel früher. Das Klima im Flusstal ist ausgeglichen, mild und regenarm, die weißen Sorten beherrschen eindeutig den Rebenspiegel – zu etwa 75% werden sie angebaut. Zu den Stars des Rebenreigens zählen Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner, sie liegen bei der bepflanzten Fläche vorne. Aufsteiger sind der Weißburgunder und der Grauburgunder. Die Nahe-Weine werden zu 50 % direkt vermarktet. Das Bodenpotential ist an der Nahe schier unbegrenzt. Keine andere deutsche Weinbauregion verfügt über so viele verschiedene Bodenvarianten auf so engem Raum. Kurz bevor die Nahe bei Bingen in den Rhein fließt, liegt das Örtchen Münster-Sarmsheim. Auch hier wird die Winzertradition groß geschrieben. Mitten im Ort wurde 1830 ein großes Gutshaus erbaut, das heute das Weingut Kruger-Rumpf beherbergt. Weinbauern waren die Krugers schon seit 1708, bis sie in Münster-Sarmsheim sesshaft wurden. Die Familie, das sind heute Stefan und Cornelia mit Sohn Georg, der voll im Betrieb mitarbeitet. Vater und Sohn kümmern sich um Reben und Keller, Cornelia ist für die Gastronomie verantwortlich. Neben der Weinstube mit gehobener Küche direkt neben der Kellerei, hat sich Cornelia Kruger-Rumpf im März 2016 einen langgehegten Traum erfüllt und in Bingen eine weitere Weinstube mit einfacherer Küche eröffnet. Hier wie dort werden natürlich die eigenen Weine ausgeschenkt, die einen ganz klaren Schwerpunkt auf der Riesling-Traube haben.

70 % der Steillagen sind mit Riesling bepflanzt, hinzu kommen 10 % Silvaner, 10 % Weißburgunder, außerdem Grauburgunder, Frühburgunder, Spätburgunder, Scheurebe, Gewürztraminer und Chardonnay. Die besten Qualitäten wachsen in den Lagen Münsterer Pittersberg und Münsterer Dautenpflänzler, die vom VdP als Große Lage klassifiziert sind. Seit 1993 sind Kruger-Rumpfs im VdP aktiv. Wie eingangs erwähnt, können die Nahe-Winzer auf viele unterschiedliche Bodentypen zurückgreifen. In den 27 Hektar Weinbergen des Weinguts Kruger-Rumpf findet sich nebst Devon-Schiefer auch Quarzit Verwitterungsböden, Löß-Lehmböden sowie Lehmböden mit Schiefer. Neben den traditionellen Lagen an der Nahe hat die Familie in Rheinhessen am Bingener Scharlachberg einen Weinberg gekauft. Auf einem Hektar wächst hier ein fruchtbetonter, komplexer Riesling. Gerhard Eichelmann Deutschlands Weine 2020 *Weinbau wird in der Familie seit 1708 betrieben, das Gutshaus des Betriebs wurde 1830 erbaut. Bis 1984, als Stefan Rumpf das Weingut von seinen Eltern übernahm, wurden die Weine vorwiegend im Fass vermarktet. Stefan Rumpf stellte auf Selbstvermarktung um, setzte ganz auf die klassischen Rebsorten wie Riesling und die Burgundersorten und gliederte dem Weingut einen Gutsausschank an, bereits 1992 wurde das Gut daraufhin in den VDP aufgenommen. Heute wird der Betrieb von seinen Söhnen Georg und Philipp geführt. Das Weingut ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen, ist mittlerweile eines der größten an der Nahe, und auch im angrenzenden Rheinhessens besitzt man einige Flächen. Weinberge liegen in den Münster-Sarmsheimer Lagen Dautenpflänzer (Lösslehm über Quarzit und Schiefer), Rheinberg (überwiegend Quarzit und Schiefer), Kapellenberg (Quarzitverwitterung mit Lösslehm und rotem Schiefer), und in den Gewannen Im Langenberg (Quarzit und Devonschiefer mit Lehmauflage) und Im Pitterberg (grauer Devonschiefer), außerdem in der Bingerbrücker Abtei Rupertsberg (Phyllit-Schiefer), im Dorsheimer Burgberg (eisenhaltiger Lehm mit Schiefer und Quarzit) und im Binger Scharlachberg (Quarzit- und Schieferverwitterung mit hohem Eisenoxidanteil). Heute sind 70 Prozent der Fläche mit Riesling bestockt, dazu gibt es Weiß-, Grau- und Spätburgunder, sowie etwas Chardonnay, Scheurebe und Sauvignon Blanc. Kollektion Bereits im vergangenen Jahr, als das Weingut, von dem wir zuvor vier Jahre lang keine Weine verkosten konnten, ins Buch zurückkehrte, überzeugte die Familie Rumpf mit einer starken Kollektion, die in diesem Jahr noch übertroffen wird und von uns daher mit dem vierten Stern ausgezeichnet wird. An der Spitze stehen zwei der vier Großen Gewächse, die alle zunächst sehr verhalten im Bouquet sind, sich aber nach einem Tag zu öffnen beginnen, Im Pitterberg zeigt kräutrige und steinige Noten, etwas gelben Apfel und Ananas im Bouquet, besitzt am Gaumen guten Grip und leicht salzige Länge, der Burgberg zeigt steinig-mineralische Würze und dezente gelbe Frucht, etwas Aprikose, besitzt am Gaumen herbe Frucht, kräutrige Noten und Grip, ist elegant und nachhaltig. Knapp dahinter liegt gleich eine ganze Reihe weiterer sehr guter Rieslinge: Das Große Gewächs aus dem Münsterer Dautenpflänzer zeigt im Bouquet nur dezente Frucht, die dann aber am Gaumen viel präsenter ist, mit Noten von herben Zitrusfrüchten, Grapefruit, Ananas und Orangenschale, der Wein wird von einem frischen Säurespiel gestützt, das Scharlachberg Großes Gewächs ist noch sehr verhalten, zeigt etwas kräutrige Würze, besitzt Kraft und Konzentration, ist frisch und animierend, der halbtrocken ausgebaute Im Langenberg besitzt am Gaumen viel gelbe Frucht, Aprikose, Pfirsich und eine dezente Süße, die von einem animierenden Säurespiel und herber kräutriger Würze ausgepegelt wird. Und auch zwei restsüße Rieslinge gehören zur Spitzengruppe, die Spätlese aus den Steillage der Bingerbrücker Abtei Rupertsberg besitzt komplexe, gelbe Frucht mit Noten von Aprikose, Pfirsich, Ananas und Limette, besitzt feine Süße, aber auch feinen Biss, die Auslese aus dem Dorsheimer Burgberg zeigt deutliche steinig-mineralische Noten und Zitruswürze, besitzt leicht cremige Konsistenz, klare Frucht und einem frischen, lebendigen Säurespiel geprägt und deutlich mineralisch, der Kabinett zeigt steinige Noten, die Spätlese eher etwas rauchige Würze. Der Guts- und der Ortsriesling sind ebenfalls von mineralischen Noten geprägt und eher zurückhaltend in der Frucht, der „Schiefer“ und der Binger Riesling besitzen beide steinige Würze und Biss. Auch bei dem Erste Lage-Riesling aus der Bingerbrücker Abtei Rupertsberg spielt die Frucht eine untergeordnete Rolle, er besitzt Kraft, Konzentration, steinige Würze, etwas Tabak, ist salzig und animierend, der einzige „Nicht-Riesling“, den wir verkostet haben, der Weißburgunder „S“ zeigt klare, komplexe Frucht mit Aromen von Birne, Melone, Aprikose und Zitrusnoten, ist am Gaumen kraftvoll, aber elegant und besitzt gute Länge.* Vinum Weinguide Deutschland 2020 *Im Jahrgang 2018 beweist Georg Rumpf mit seinem Team, dass wir das Weingut im letzten Jahr mit Recht zum Aufsteiger des Jahres gekürt haben. Es scheint, als hätte der heiße, trockene Sommer den Reben der Familie Rumpf nichts anhaben können. Die Rieslinge sind schlank und fokussiert. An der Spitze stehen vier Große Gewächse, die die jeweilige Lagencharakteristik schön abbilden. Der Scharlachberg ist noch etwas verschlossen – schieferwürzig, rauchig und mit feinem Limettenduft. Etwas zugänglicher zeigt sich der saftig-fruchtige Dautenpflänzer. An Dichte unübertroffen ist auch in diesem Jahr wieder der Burgberg. Mittlerweile werden 40 Hektar bearbeitet, weshalb eine Erweiterung des Kellers unausweichlich ist. Wer das Weingut in Münster-Sarmsheim besucht, sollte in jedem Fall auch in der Weinstube der Familie einkehren.* Gault & Millau Weinguide Deutschland 2020 *Georg Rumpf hat klare Präferenzen. Am liebsten sei er im Weinberg unterwegs, kümmere sich um seine Reben und höre dabei einen Podcast, sagt er. Repräsentationspflichten sind ihm kein Vergnügen. Zum Glück gibt es Bruder Stefan, Mitinhaber, aber nicht im Weinbau tätig, der ihm eine Vielzahl von Präsentationen abnimmt. Dabei ist Georg Rumpf keineswegs unkommunikativ. Er tauscht sich gerne über Wein aus, sucht Rückmeldung und Impulse, um seine Weine immer besser zu machen. Manches probiert er aus, modifiziert, übernimmt oder verwirft es und kommt langsam zu einem Grundgerüst für seinen persönlichen Stil. Holz, gebrauchtes, nicht schmeckbares, ist ein wesentliches Werkzeug auf diesem Weg. Zucker gehört eher nicht dazu. Wer den Jahrgang 2018 verstehen will, der sollte einige von Rumpfs Weinen probieren, vor allem das Große Gewächs Burgberg. Es hat eine malzige Üppigkeit und reife Aprikose, die betörend wirken. Spontan vermutet man Restsüße als Grund für dieses Geschmacksprofil, doch der Wein enthält nur 1,8 Gramm unvergorenen Zucker. Es herrscht auch kein Mangel an Säure, die liegt bei 7,2 Gramm pro Liter, und der Alkohol ist mit 13 Prozent keinesfalls exzessiv. 2018 schmeckt einfach so. Rumpf hat den Jahrgang bei den Hörnern gepackt und dieses Jahr etwas üppigere Ausgaben seiner Weine erzeugt. Das Weingut-Kruger Rumpf verfügt über 40 Hektar Weinberge auf beiden Seite der unteren Nahe, also auch in den rheinhessischen Lagen Bingens. Georg Rumpfs Vater Stefan übernahm das Weingut in angeschlagenem Zustand und lieferte eine Erfolgsgeschichte, die 1992 in der Aufnahme in den VDP Nahe gipfelte, in dem Kruger-Rumpf der flächenmäßig Größte Betrieb ist. Das Portfolio ist etwas ungewöhnlich, da Familie Rumpf einerseits eine erhebliche Menge an Burgunderweinen und Basis-Riesling für deutlich unter 10 Euro produziert, andererseits aber auch vergleichsweise große Flaschenzahlen ihrer Großen Gewächse. Auch bei den Weinen aus Burgundersorten verzichtet Georg Rumpf auf dienende Restsüße und auf plakatives Holz. Der Weißburgunder „S“ kommt mit schönem Schmelz vom Ausbau in neutralen 2000-Liter-Fässern und bringt Tiefe und Länge mit. Während der Binger Ortswein mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis punktet, ist die Erste Lage aus der Abtei ein erstes Ausrufezeichen: satte Frucht, aber straff, mit schöner Säure, Druck ohne Fett, ein kleines „Großes Gewächs“. Die echten GGs dann auf extrem hohem Niveau. Der Binger Scharlachberg wirkt noch sehr unfertig, die volle Frucht und präsente Säure haben noch nicht ganz zueinandergefunden, der Wein macht aber große Hoffnungen. Der Dautenpflänzer wirkt ähnlich üppig wie der Burgberg, ist sogar noch würziger und ruft nach begleitenden Speisen. Der Im Pitterberg zeigt das warme Jahr durch ein leicht cremiges Mundgefühl, das aber auf ausreichend Säure trifft und den Wein im Moment zum elegantesten der vier GGs macht. Auch das süße Fach beherrscht Rumpf, wenngleich sein bester Süßwein dieses Jahrgangs, die Versteigerungsspätlese, ihre primäre Qualität nicht aus der Süße bezieht. Auch sein Kabinett ist dieses Jahr einer von denen, die erst einmal ein paar Jahre im Keller liegen sollten, damit ihre kreidige Mineralik und die schöne Frucht zueinanderfinden. Allein die wunderbare Burgberg-Auslese ist eine klassische, vornehmlich auf Frucht-Säure-Spiel setzende Interpretation des Themas.* Gault & Millau Weinguide Deutschland 2019 *Das Weingut Kruger-Rumpf ist das größte unter den VDP-Weingütern an der Nahe. Der Besitz erstreckt sich auf Lagen an der unteren Nahe – inklusive der rheinhessischen Seite mit Besitz im Binger Scharlachberg -, in Dorsheim und in Bad Kreuznach. Weiteres Wachstum plant Familie Rumpf derzeit nicht, tauscht aber Kreuznacher Flächen gegen solche in Waldlaubersheim, einem dank globaler Erderwärmung neuerdings bei Spitzenwinzern beliebten Standort. Mit Georg Rumpf ist mittlerweile die erste Generation, die von Anfang an aus dem Vollen schöpfen kann, am Ruder. Vater Stefan, der seinem Sohn die operative Verantwortung in Weinberg und Keller überlassen hat, jedoch noch mitarbeitet, übernahm das Weingut in schwierigen Zeiten, brachte es auf Kurs und führte es Schließlich 1992 in den VDP. Nachdem es eine Weile eher ruhig gewesen war um das Gut, legte Georg zuletzt spektakuläre Kollektionen vor, was im letzten Jahr zum Aufstieg in die Vier-Trauben-Liga führte. Die diesjährige Kollektion deutet allerdings an, dass das vielleicht noch nicht alles war: Sie ist atemberaubend gut gelungen. Dabei sah es zunächst alles andere als rosig aus. „2017 bestand für mich aus unglaublicher Arbeit und schlaflosen Nächten“, fasst Georg Rumpf sein Jahr zusammen. Am Ende sorgte dann ein guter Herbst – und Rumpfs Arbeit im Keller – für ein Happy End. Diese Arbeit im Keller hat einen klaren Rahmen: einerseits sollen die Weine spontan mit eigenen Hefen gären, andererseits soll die Gärung zügig vonstattengehen, weswegen Rumpf keine sehr kalte Gärführung wählt. So hofft er einen Mittelweg zwischen Komplexität und Klarheit in der Frucht zu erreichen. Alle besseren Qualitäten entstehen im Holz, bei Rieslingen nur altes, geschmacklich neutrales. „Ich arbeite extrem gerne mit Holz, weil das den Wein ein bisschen poliert, ohne ihn zu manipulieren“, erklärt Rumpf, der aber klare Grenzen zieht: „Ich würde nie einen filtrierten Wein in ein Holzfass zurücklegen.“ Wie fast alle Betriebe an der Nahe hat das Weingut Kruger-Rumpf eine breite Palette von Burgundersorten im Portfolio. Diese kommen in Gault&Millau Weinguide eher selten zur Anstellung. Wir hatten dieses Jahr aber die Gelegenheit, alles, von Basis bis Reserve, außerhalb der offiziellen Anstellung zu verkosten, darunter auch bis zu 20 Jahre gereifte Weißburgunder und Chardonnays. Auch hier bewegt sich das Weingut auf Vier-Trauben-Niveau. „Wir verkaufen immer noch 20 Prozent ab Hof, und dafür brauchen wir gute Weine im Preisbereich um zehn Euro, nicht nur vom Riesling“, erklärt Georg Rumpf seine Sortimentspolitik. Die angestellten Rieslinge waren durch die Bank von herausragender Qualität. Der Guts-Riesling präsentierte sich dabei noch stärker als der Binger Ortswein und stellt ein echtes Schnäppchen dar. Der „Im Lagenberg“ aus einer Parzelle des Dautenpflänzer ist ein wundervoller, feinherber Wein – aus einer GG-Partie, die nicht durchgären wollte. Bei den Großen Gewächsen zeigt Georg Rumpf dann wie im letzten Jahr eine Weltklasseleistung. Der Scharlachberg ist spröder und anspruchsvoller als die normalerweise extrem gefälligen Weine aus dieser Lage. Der Dautenpflänzer ist noch recht wild und hefig in der Nase, am Gaumen sehr trocken, verschlossen, ungemein stoffig, wird aber von kräftiger Säure vor zu viel Schwere bewahrt. Er zeigt derzeit vor allem Potenzial. Der Im Pitterberg ist schon recht zugänglich: reife Frucht, tolles Spiel, gefühlt sehr trocken, erdige Mineralik, unendlich tief und lang. Ganz großer Sport. Doch der Burgberg toppt alles. An der Nahe gibt es 2017 nichts Besseres als diesen Burgberg. Großartige Leistung.* Gerhard Eichelmann Deutschlands Weine 2019 *Weinbau wird in der Familie seit 1708 betrieben, bis 1984, als Stefan Rumpf das Weingut von seinen Eltern übernahm, wurden die Weine vorwiegend im Fass vermarktet. Stefan Rumpf stellte auf Selbstvermarktung um und gliederte dem Weingut einen Gutsausschank an. Heute wird der Betrieb von seinen Söhnen Georg und Philipp geführt. Ihre Weinberge liegen in den Münster-Sarmsheimer Lagen Dautenpflänzer (Lösslehm über Quarzit und Schiefer), Rheinberg (überwiegend Quarzit und Schiefer), Kapellenberg (Quarzitverwitterung mit Lösslehm und rotem Schiefer) und in den Gewannen Im Langenberg (Quarzit und Devonschiefer mit Lehmauflage) und Im Pitterberg (grauer Devonschiefer), außerdem in der Bingerbrücker Abtei Rupertsberg (Phylit-Schiefer), im Dorsheimer Burgberg (eisenhaltiger Lehm mit Schiefer und Quarzit) und im Binger Scharlachberg (Quarzit- und Schieferverwitterung mit hohem Eisenoxidanteil). 60 Prozent sind mit Riesling bestockt, dazu gibt es Weiß-, Grau- und Spätburgunder. Kollektion Nach vier Jahren, in denen wir keine Weine verkosten konnten, kehrt das Weingut Kruger-Rumpf jetzt mit einer starken Kollektion zurück: An der Spitze liegen die vier Großen Gewächse, der Im Pitterberg ist leicht rauchig, zeigt Aprikose und gelben Apfel, besitzt viel Druck und Grip, der Burgberg zeigt steinige Würze und Kräuter, Rosmarin, der Scharlachberg besitzt viel herbe Zitrusfrucht und kräutrige Würze und der Dautenpflänzer zeigt viel gelbe Frucht, Aprikose, Grapefruit und Ananas. Sehr gut sind auch der feinherbe Im Langenberg mit rauchigen Noten, dezenter Süße und gutem Grip, der Abtei mit viel steiniger Würze und salziger Länge und die konzentrierte, cremige und elegante Auslese Im Pitterberg.* Vinum Weinguide Deutschland 2019 *Das Weingut Kruger-Rumpf ist mittlerweile auf 32 Hektar angewachsen – dabei stieg nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität. 27 verschiedene Weine werden erzeugt, darunter einige von rheinhessischen Spitzenlagen. Die Renaissance des Binger Scharlachbergs ist auch Vater Stefan und Sohn Georg Rumpf zu verdanken. Das Gespann hat immer schon bemerkenswert straffe, säurebetonte Rieslinge mit feiner Kräuterduftigkeit gekeltert, so viel Dichte wie nun fanden wir aber nie zuvor. Egal ob im fruchtsüßen Bereich wie beim druckvollen Kabinett aus der Lage Im Pittersberg oder beim tiefgründigen Großen Gewächs aus dem Burgberg. Auch deshalb küren wir das Weingut zu unserem Aufsteiger des Jahres an der Nahe.*

  • bewirtschaftete Fläche:
    27 Hektar
  • Mitgliedschaft/Verbände:
    VDP
  • Kellermeister/-in:
    Herr Georg Rumpf
  • Besitzer:
    Stefan und Georg Rumpf
  • Webseite
    www.kruger-rumpf.com
Angebote dieses Erzeugers:

2017 Kruger Rumpf Im Pitterberg Riesling VDP.Großes Gewächs

33,00

2018 Weingut Kruger-Rumpf - Weisser Burgunder - VDP.Gutswein

9,45

2018 Weingut Kruger-Rumpf - Riesling Quarzit VDP.Gutswein

9,10

2017 Weingut Kruger-Rumpf - Münsterer Dautenpflänzer Riesling VDP.Grosse Lage

29,90