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Winzerkeller Auggener Schäf

Kleinfeldele 1, 79424, Auggen, D

Gault & Millau Weinguide Deutschland 2020 *Das ist Topqualität, was die Winzer der Genossenschaft Auggener Schäf angesichts ihrer Größe – 425 Mitglieder, 510 Hektar – präsentieren! Schon die Einstiegsweine zeigen sich herrlich trinkig und unkompliziert. Besonders der Gutedel namens Chasslie sticht heraus, welcher sich seinen Namen beim Chasselas leiht, der Schweizer Bezeichnung für diese Rebsorte. Und wie der Schweizer Typus kommt er cremig und nussig mit feiner Hefearomatik daher. Als Edition Nr. 5 wiederum firmieren komplexe, kraftvolle Tropfen mit reifer Frucht. Hier überzeugt besonders der Grauburgunder mit Aromen von Birne und Honigmelone sowie dezentem Säurespiel.*

Gerhard Eichelmann Deutschlands Weine 2020 *Gutedel ist mit einem Anteil von 45 Prozent die dominierende Rebsorte in den Weinbergen der Auggener Genossen. Danach folgen Spätburgunder, Müller-Thurgau und Regent, aber auch Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Drei Viertel der Rebfläche entfällt auf die Lage Auggener Schäf, ein Viertel auf die Lage Auggener Letten. Der Letten ist eine 60 Hektar große steile Südlage mit schweren, fruchtbaren Böden (Lehm). Im Letten werden Sorten wie Chardonnay, Gewürztraminer und Grauburgunder angebaut. Der 180 Hektar große Auggener Schäf besteht aus fünf Hügeln mit bis zu 50-prozentigen Steillagen. Im Schäf wächst auf Kalkschieferböden vor allem die Rebsorte, für die Auggen und der Auggener Schäf bundesweit bekannt ist: Der Gutedel. Nach der Fusion mit der WG Laufen ist man seit Herbst 2011 auch im Laufener Altenberg vertreten. Der Name Auggen steht für Gutedel, die Gutedel sind meist die Stärke der Auggener Genosse. Aber auch mit Rotweinen und im edelsüßen Segment lassen sie immer wieder aufhorchen. Kollektion Der Winzerkeller in Auggen bietet ein spannendes Sortiment mit guter Basis und einigen Ausreißern nach oben. Bei den trockenen Weinen steht in der neuen Kollektion der Chardonnay „Edition No. 5“ 2017 vom Laufener Altenberg an der Spitze. Er zeigt feine, nicht zu süße Frucht, cremige Fülle, auch Frische. Knapp dahinter sehen wir den Chasslie, er ist trocken, frisch, fruchtig und füllig, aber trotz 13,5 Volumenprozent Alkohol nicht zu schwer. Schön leicht ist der kleine Bruder, der Gutedel Kabinett, er ist frisch und zupackend. Der Gutedel Eiswein aus dem Barrique hat durch den Ausbau im kleinen Holzfass eine sehr gute Struktur, er hat eine extrem dichte Frucht, kandierte Früchte, ist üppig, aber nicht fett. Dunkle reife Frucht und eine gute Tanninstruktur zeigt die rote Cuvée Reserve, der Regent von 2017 kommt an den Jahrgangsvorgänger nicht ganz heran.* Gault & Millau Weinguide Deutschland 2019 *510 Hektar Rebfläche, die von 425 Mitgliedern bewirtschaftet werden: Die Winzer vom Auggener Schäf sind echte Big Player. Umso bemerkenswerter ist angesichts der produzierten Mengen das Qualitätsniveau der Genossen aus dem Markgräfler Land. Knapp die Hälfte der Fläche ist mit Gutedel bestockt, der sich wie die anderen Weine aus dem Jahrgang 2017 recht saftig präsentiert. Aus der Lese 2016 stammen zwei spannende unterschiedliche Interpretationen eines Gutedel Eisweins, der Chardonnay aus dem Jahrgang kann mit Grip und Rückgrat punkten.*

  • bewirtschaftete Fläche:
    500 Hektar
  • Kellermeister/-in:
    Andreas Philipp
  • Webseite
    www.auggener-wein.de
Angebote dieses Erzeugers:

2019 Winzergenossenschaft Auggen - Auggener Schäf Gutedel QbA trocken 1,0 l

4,90