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Kellerei Schreckbichl/Colterenzio

Weinstraße 8, 39057, Girlan, I

Eine Besonderheit des Alto Adige ist die große Anzahl von Genossenschaften – etwa 160 Kellereien zählt die Gegend. Etwa 70% des Weines wird in diesen genossenschaftlich geführten Kellereien gekeltert. Die Wurzeln der Schreckbichler Weinkultur gehen auf einen römischen Siedler namens Cornelius zurück, der sich etwa 15 v. Chr. auf einem nahegelegenen „Bichl“ (Hügel) niederließ. Er gründete das Weingut Cornelianum, aus dessen Namen später der Ort Girlan entstand. Die Genossenschaft Schreckbichl/Colterenzio hat ihre Keller heute etwas außerhalb von Girlan, inmitten von Weinbergen und mit Blick auf Dolomitengipfel. Sie wurde 1960 von 28 Winzern gegründet und hat seither ein enormes Wachstum erlebt – heute zählen 300 Winzer als Mitglieder, die etwa 300 Hektar Reben bewirtschaften. Seit 1979 ist Luis Raifer der Pionier und geistiger Vater der Genossenschaft. Seine Aussage "Wein muss man als Kulturgut in das Bewusstsein der Weinbauern und Weintrinker rücken" ist als Antrieb für seine Schaffenskraft zu sehen. 2005 noch war sein Sohn Wolfgang Raifer als Önologe für die Weinbereitung zuständig. Seit 2010 fungiert er als Geschäftsführer von Schreckbichl/Colterrenzio. Die Philosophie ist eindeutig: Die Macher wollen den Blick auf das Besondere, Eigenwillige und Typische der Südtiroler Weine lenken. Diese Philosophie spiegelt sich auch in der Produktpalette wieder. In der "Classic" Linie stehen sortentypische Weine im Vordergrund, in der "Praedium" Linie stehen die Lagen rund um bekannte historische Ansitze und Weinhöfe im Vordergrund. "Cornell" steht für die großen Gewächse, während "Lafóa" eine Lage bezeichnet. Der "LR" ist eine Cuvée aus Chardonnay, Weißburgunder, Sauvignon und Gewürztraminer. Auch die roten Sorten Lagrein und Vernatsch, der mit 846ha Anbaufläche zu den stärksten roten Rebsorten gehört, sind im Sortiment von Schreckbichl enthalten.

Der Ultimative Weinführer Italiens 2020 *Schreckbichl stellt ein wahres Denkmal in der Geschichte der Südtiroler und der nationalen Weinbaukunst dar, wie der Sauvignon Blanc und Cabernet Sauvignon der Lafóa Linie zeigen, die allgemein zu den besten italienischen Weinen zählen. Neue Weinkellerei und neue Weine haben der gesamten Palette, die sich sowohl auf technischer als auch auf territorialer Ebene sehr hohen Standards unterwirft, Impulse gegeben.* Falstaff Wein Guide Österreich/Südtirol 2019/20 *Gegründet wurde die Kellerei Schreckbichl, die auf italienisch Colterenzio heißt, 1960. Die Schreckbichler waren Rebellen und Pioniere zugleich, denn als sie damals aus der Girlaner Genossenschaft austraten um ihre eigene zu gründen, stellten sie konsequent die Weichen in Richtung Qualität. 1979 kam Luis Raifer, langjähriger Obmann, als Geschäftsführer in die Kellerei. Als Pionier und Begründer der Qualitätsoffensive prägte er wie kaum ein anderer Südtirols Weinwirtschaft. Nach dem Abschied von Wolfgang Raifer, der nach seinem Vater die Kellerei viele Jahre leitete, geht ein Führungsteam um Geschäftsführer Hubert Dorfmann, Obmann Maximilian Niedermayr, Kellermeister Martin Lemayr und Verkaufsleiter Alex Ferrigato den eigeschlagenen Weg weiter. Heute gehört Schreckbichl zu den Spitzenreitern in Südtirol. In der >>LafóaLR

  • gegründet:
    1960
  • bewirtschaftete Fläche:
    315ha
  • Kellermeister/-in:
    Martin Lemayr
  • Besitzer:
    300 Mitgliedswinzer
  • Webseite
    www.colterenzio.it
Angebote dieses Erzeugers:

2017 Kellerei Schreckbichl - Colterenzio Merlot Siebeneich Riserva

16,05

2018 Schreckbichl - Colterenzio Pfefferer Goldmuskateller

9,20

2018 Schreckbichl - Colterenzio Chardonnay Altkirch Alto Adige DOC

8,90

2017 Schreckbichl - Colterenzio Pinot Grigio Puiten Alto Adige DOC

12,90

2018 Kellerei Schreckbichl - Colterenzio Lafoa Sauvignon Blanc

24,90

2018 Schreckbichl - Colterenzio Chardonnay Altkirch 0,375 l - halbe Flasche

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