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Domaine Henri Bourgeois

Chavignol, 18300, Sancerre, F

Das Loiretal umfasst mehrere Weinbauregionen und ist mit 70.000 ha Rebfläche das zweitgrößte Weinbaugebiet Frankreichs. Die für französische Verhältnisse eher nördliche Lage der Weinregion sorgt generell für frische, leichte und delikate Weine mit einer schmackhaften Säure. Aufgrund der unterschiedlichen Bodentypen (lehmig in der Touraine, steinig an der Westküste) und den verschiedenen Klimazonen, zeichnet sich das Loiretal durch eine Vielfalt an Weinsorten aus. Die Familie Bourgeois ist bereits seit zehn Generationen als Winzerfamilie an der Loire ansässig. Trotz dieser langen Tradition hatte die in Chavignol gelegene Domaine im Jahr 1950, als Henri Bourgeois das Weingut übernahm, nur zwei Hektar Rebfläche, die tatsächlich im Familienbesitz waren. Seitdem ist das Gut jedoch enorm gewachsen. Henris Söhne Jean-Marie und Rémi entwickelten das Weingut immer weiter, bis die heutige Größe von 65 ha erreicht war. Inzwischen ist bereits die nächste Generation im Weingut aktiv. Arnaud, Lionel und Jean-Christophe decken etwa die Hälfte ihrer Gesamtproduktion aus eigenen Trauben, die restlichen 50 % kaufte die Familie Bourgeois bei ortsansässigen Winzern zu. Neben Sancerre produziert die Domaine auch Weine aus anderen Appellationen wie Pouilly-Fumé oder Pouilly-sur-Loire. Die nach dem hoch über dem Fluss thronenden Dorf Sancerre benannten Weine sind von herb-fruchtiger, nach Stachelbeeren und Paprika duftender Art. Sancerre wird ausschließlich aus Sauvignon Blanc gewonnen. Neben dem weißen Sancerre existieren auch Varianten in rosé und rot, die ausschließlich aus Pinot Noir gekeltert werden, wenngleich der weiße Sancerre wohl der bekannteste Vertreter seiner Zunft sein dürfte. Gegenüber von Sancerre liegt die Appellation von Pouilly Fumé, deren Weine zumindest in der Spitze kraftvoller, alkoholreicher und feiner sind, da die Sauvignon Blanc Traube auf den kalk- und kieselhaltigen Böden eine ans Optimum grenzende Ausdruckskraft erreicht. Aus der Chasselas-Traube hingegen ergibt sich der leichtere, milde Weiße von der Pouilly-sur-Loire. Seit Anfang des Jahrtausends besitzt die Familie Bourgeois ferner ein Weingut in Neuseeland, wo, wie sollte es anders sein, Pinot Noir und Sauvignon blanc kultiviert wird.

Neben Sancerre produziert die Domaine auch Weine aus anderen Appellationen wie Pouilly-Fumé oder Pouilly-sur-Loire. Die nach dem hoch über dem Fluss thronenden Dorf Sancerre benannten Weine sind von herb-fruchtiger, nach Stachelbeeren und Paprika duftender Art. Sancerre wird immer reinsortig aus Sauvignon Blanc gewonnen. Neben dem weißen Sancerre existieren auch Spielarten in rose und rot, die ausschließlich aus Pinot Noir gekeltert werden, wenn gleich der weisse Sancerre wohl der bekanntere Vertreter dieser Herkunft sein dürfte. Gegenüber von Sancerre lieg die Appellation von Pouilly Fumé, deren Weine zumindest in der Spitze kraftvoller, alkoholreicher und feiner sind, da die Sauvignon Blanc Traube auf den kalk- und kieselhaltigen Böden eine ans Optimum grenzende Ausdruckskraft erreicht. Aus der Chasselas Traube hingegen ergibt sich der leichtere, milde Weiße von der Pouilly-sur-Loire. Seit Anfang des Jahrtausends besitzt die Familie Bourgeois ferner ein Weingut in Neuseeland, wo, wie sollte es anders sein, Pinot Noir und Sauvignon kultiviert wird.

  • gegründet:
    Anfang des 18. Jahrhunderts
  • bewirtschaftete Fläche:
    72ha
  • Mitgliedschaft/Verbände:
    k.A.
  • Kellermeister/-in:
    k.A.
  • Besitzer:
    Rémi Bourgeois & Familie
  • Webseite
    www.henribourgeois.com
Angebote dieses Erzeugers:

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