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Castello di Fonterutoli - Marchesi Mazzei

Via Ottone III di Sassonia n. 5 Loc. Fonterutoli, 53011, Castellina Chianti, I

Die Geschichte von Fonterutoli begann vor vielen Jahrhunderten, als das schöne Fleckchen Erde, das in der Nähe von Siena im Herzen des Chianti Classico liegt, Eigentum der Familie Mazzei wurde. Ursprünglich stammen die Marchesi Mazzei aus dem renommierten Anbaugebiet Carmignano, wo sie sich schon vor Fonterutoli seit Generationen der Kunst des Weinbaus widmeten. Als innovativer Wegbereiter ging das Gut im Chianti schon früh in die Geschichte ein. So war es ein Mazzei, der 1398 in Schriften den „vino del Chianti“ erwähnte und damit die Bezeichnung Chianti ins Leben rief. Fonterutoli ist ein idyllisches Örtchen an der Via Chiantigiana, die Castellina in Chianti und Siena miteinander verbindet. Einige Häuser von Fonterutoli werden heute von Landarbeitern und Künstlern bewohnt. Um das Örtchen herum erstrecken sich die 650 Hektar Land des Gutes Fonterutoli, wovon derzeit 117 Hektar für den Weinbau genutzt werden. Die Weinberge sind in fünf Zonen unterteilt: Fonterutoli, Siepi, Belvedere, Caggio und Badiola. Badiola ist größer als die anderen Zonen und liegt bereits in der Gemeinde Radda in Chianti auf 210 bis 500 Metern über dem Meeresspiegel. Die fünf Zonen ergeben ein buntes Weinbergsmosaik, das zu der Einzigartigkeit der Weine von Castello di Fonterutoli beiträgt. Die Weine aus den höher gelegenen Parzellen spielen mit Eleganz, die Weine aus den tiefer gelegenen Zonen brillieren mit Struktur.

Die natürliche Beschaffenheit des Gutes bietet die besten Voraussetzungen für die Produktion hochwertiger Weine. Seine vielfältige Bodenstruktur ist durch die Verwitterung von Kalk- und Sandsteinen geprägt. Aufgrund des hohen Steinanteils wurden die Weine von Fonterutoli früher sogar „i vini di sassi“ – „die Weine von Stein“ - genannt. Die Erde ist zwar schroff und die Bewirtschaftung beschwerlich, für die Herstellung von großen Weinen ist sie dennoch wie geschaffen. Das Castello di Fonterutoli gehörte zu den ersten Gütern, die sich von der Halbpacht (1953) befreiten und sich von einem landwirtschaftlichen Gut zu einem modernen Betrieb entwickelten, der Weinberge erneuerte, mit neuen Rebsorten experimentierte und 1975 den ersten Weinberg mit Cabernet Sauvignon bepflanzte. Der Begriff „Barrique“ war im Chianti noch unbekannt, als Fonterutoli mit der Reifung in den kleinen Holzfässern begann. In den siebziger Jahren startete das Gut mit der Neubepflanzung seiner Weinberge. Es wurden Rebsorten ausgewählt, die gemäß Untersuchungsergebnissen und Erfahrungen am besten mit den jeweiligen Böden harmonieren. Auch die Pflanzdichte wurde dabei überdacht. Maßnahmen, die damals für die Region mehr als innovativ waren. Heute ist die Umstrukturierung beendet. Die Rebstöcke haben eine Dichte zwischen 5.700 und 7.400 Pflanzen pro Hektar. Die Rebsorte Sangiovese ist mit 80 Prozent dominierend. Sechzehn unterschiedliche Klone wurden ermittelt und neu gepflanzt. Dank der neuen Kellertechnik werden sie getrennt vinifiziert und bis zu ihrer Vermählung in separaten Fässern gelagert. Neben dem Sangiovese gehören Merlot (14 Prozent der angebauten Rebfläche), Cabernet Sauvignon (4 Prozent) und die Rebsorten Colorino sowie Malvasia Nera (2 Prozent) zum Bestand von Fonterutoli. Bildquelle: www.mazzei.it Der Ultimative Weinführer Italiens 2020 *Heute kann das Cstaello Fonterutoli, im Besitz der Mazzei-Familie, als eines der Chianti-Weingüter angesehen werden, das in letzter Zeit den größten Aufschwung erreicht hat. Es existiert seit rund 25 Jahren, eine Art Weinrevolution, die sich auf die Auswahl der Klonen von Sangiovese konzentriert. Auch in der Tenuta Belguardo, die in den neunziger Jahren in der Maremma erworben wurde, haben die Mazzei bewiesen, dass sie auf hohem Niveau produzieren können, ebenso wie in der Tenuta Zisola im Südosten Siziliens.* Der Ultimative Weinführer Italiens 2019 *Heute kann das Cstaello Fonterutoli, im Besitz der Mazzei-Familie, als eines der Chianti-Weingüter angesehen werden, das in letzter Zeit den größten Aufschwung erreicht hat. Es existiert seit rund 25 Jahren, eine Art Weinrevolution, die sich auf die Auswahl der Klonen von Sangiovese konzentriert. Auch in der Tenuta Belguardo, die in den neunziger Jahren in der Maremma erworben wurde, haben die Mazzei bewiesen, dass sie auf hohem Niveau produzieren können, ebenso wie in der Tenuta Zisola im Südosten Siziliens.* Gambero Rosso Italien Wines 2019 *The story of Mazzei is inexorably bound with Chianti. First led by Lapo and now his sons Filippo and Francesco, the winery today continues to be a flagship for the area, starting with a Chianti Classico that is the result of uncompromising choices. In addition to the vineyards of Castello di Fonterutoli (divided into Fonterutoli, Siepi, Badiola, Belvedere and Caggio), the family also maintains the Belguardo and Zisola estates in Maremma and southeast Sicily, respectively. Collectively, these make the winery one of the most notable in the world of Italian winemaking. Their 2015 monovarietal Sangiovese, Mix 36, is made with 36 different biotypes of the noble Tuscan variety, and this vintage proves the best ever. Its fresh and fragrant aromas pave the way for a steady and lively palate, finishing with a crescendo. Their 2016 Siepi, a blend of Sangiovese and Merlot, is close on its heels, with a great flavor-aroma impact and elegance.*

  • gegründet:
    1435
  • bewirtschaftete Fläche:
    117ha
  • Besitzer:
    Familie Mazzei
  • Webseite
    www.mazzei.it
Angebote dieses Erzeugers:

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