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Weingut Herzog von Württemberg

Schloß Monrepos, 71634, Ludwigsburg, D

Das Weingut des Hauses Württemberg ist mit 40 Hektar Rebfläche das grösste private Weingut im Anbaugebiet. Eigentümer ist Seine Königliche Hoheit Carl Herzog von Württemberg. Die Weinbautradition im Hause Württemberg reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert. Die eigentliche Gründung der "Hofkammerkellerei" erfolgte aber erst 1677 durch Herzog Eberhard III. Von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis Ende des 19. Jahrhunderts erwarb das Haus Württemberg sieben der besten Weinbergslagen des Landes (Untertürkheimer Mönchberg, Stettener Brotwasser, Mundelsheimer Käsberg, Maulbronner Eilfingerberg, Hohenhaslacher Kirchberg, Gündelbacher Steinbachhof und Wachtkopf). Der Weinbergsbesitz erstreckt sich von Stetten im Remstal bis nach Maulbronn. Jede der sieben Einzellagen hat ihr spezifisches Terroir, das sich in den Weinen widerspiegelt. Nirgendwo sonst in Württemberg kann man so viele unterschiedliche Weine von vornehmer Herkunft aus einer Hand verkosten. Die 1981 fertig gestellte, modern eingerichtete Kellerei liegt im romantischen Park von Schloss Monrepos. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Schlosshotel Monrepos mit dem Restaurant "Gutsschenke". Das Weingut ist Mitglied im VDP (Verband Deutscher Qualitäts- und Prädikatsweingüter e.V.). Der Traubenadler auf jeder Flasche ist das Erkennungszeichen und bürgt für die hohe Qualität seiner Erzeugnisse.

Gerhard Eichelmann Deutschlands Weine 2018 *Weinbau lässt sich im Hause Württemberg bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, die Kammerschreiberei, der Vorläufer der heutigen Hofkammer, wurde 1649 als private Vermögensverwaltung gegründet, im gleichen Jahr wurde der Steinbachhof von Herzogin Anna-Katharina erworben, der 1757 an die Kammerschreiberei überging. Heute ist das Weingut mit 40 Hektar Weinbergen das größte private Weingut in Württemberg. Die Weinberge verteilen sich auf 8 Lagen: Maulbronner Eilfingerberg (14,6 Hektar mit Schilfsandsteinverwitterungsboden auf Gipskeuper), Mundelsheimer Käsberg (Muschelkalk), Untertürkheimer Mönchberg (mit Steinen durchsetzte Gipskeuperböden), Stettener Brotwasser (2,8 Hektar im Alleinbesitz, Schilfsandsteinboden), Hohenhaslacher Kirchberg, Asperger Berg und Gündelbacher Steinbachhof und Wachtkopf. Weiße Rebsorten wachsen auf 23 Hektar: Riesling vor allem, aber auch Silvaner, Traminer und Weißburgunder. An roten Sorten werden Trollinger, Lemberger, Spätburgunder und Zweigelt angebaut, inzwischen wurden auch internationale Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Sauvignon Blanc angelegt. Kollektion Die neue Kollektion hat ihre Spitzen im roten Segment. Aber auch die Weißweine können überzeugen, wobei wir neben dem reintönigen, zupackenden Sauvignon Blanc ausschließlich Riesling verkosteten. Der Gutsriesling ist frisch und geradlinig wie auch die beiden Lagenweine aus Eilfingerberg und Brotwasser. Aus dieser Stettener Monopollage stammt auch das Große Gewächs, das feine Würze und Duft zeigt, füllig und saftig ist, reife Frucht und gute Struktur besitzt. Der gewürzduftige Zweigelt ist frisch und zupackend, der ebenfalls sehr duftige Merlot besitzt Kraft und gute Struktur. Der gewürzduftige Syrah besitzt intensive Frucht, der Dux viel Konzentration und Schokonoten, der Lemberger Gewürznoten, Kraft und Substanz.* Vinum Weinguide Deutschland 2018 *Aus dem Keller Carl Herzog von Württembergs ist der Basis-Riesling Schloss Monrepos ein hübscher, frischfruchtiger Wein. Schöne Zitrusfrucht und gutes Spiel hat der Riesling Brotwasser, etwas komplexer und eher pikant ist der Eilfingerberg. Der Sauvignon ist betont zitrusfruchtig im Duft mit Pfirsichnoten im Finish. Eher würzig und mit warmem Nachhall fällt dieses Jahr der Zweigelt aus. Bei den Großen Gewächsen zeigt der Riesling Brotwasser dichte, runde Frucht, aber vielleicht nicht ganz den gewohnten lagentypischen Nerv. Der Käsberg Spätburgunder hat hingegen die klassische helle, seidige Frucht des Terroirs. Der Mönchberg Lemberger gefällt mit feinem Cassis-Aroma. Sehr gut ist die Cuvée Dux mit ausgesprochen nobler Komplexität, großartig sogar der Syrah mit markant rauchiger Sortenfrucht und durchaus eleganter Struktur.* Gerhard Eichelmann Deutschlands Weine 2017: *Weinbau lässt sich im Hause Württemberg bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, die Kammerschreiberei, der Vorläufer der heutigen Hofkammer, wurde 1649 als private Vermögensverwaltung gegründet, im gleichen Jahr wurde der Steinbachhof von Herzogin Anna-Katharina erworben, der 1757 an die Kammerschreiberei überging. Heute ist das Weingut mit 40 Hektar Weinbergen das größte private Weingut in Württemberg. Die Weinberge verteilen sich auf 8 Lagen: Maulbronner Eilfingerberg (14,6 Hektar mit Schilfsandsteinverwitterungsboden auf Gipskeuper), Mundelsheimer Käsberg (Muschelkalk), Untertürkheimer Mönchberg (mit Steinen durchsetzte Gipskeuperböden), Stettener Brotwasser (2,8 Hektar im Alleinbesitz, Schilfsandsteinboden), Hohenhaslacher Kirchberg, Asperger Berg und Gündelbacher Steinbachhof und Wachtkopf. Weiße Rebsorten wachsen auf 23 Hektar: Riesling vor allem, aber auch Silvaner, Traminer und Weißburgunder. An roten Sorten werden Trollinger, Lemberger, Spätburgunder und Zweigelt angebaut, inzwischen wurden auch internationale Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Sauvignon Blanc angelegt. Kollektion Insgesamt etwas unausgewogen präsentiert sich die neue Kollektion. Im weißen Segment ist eindeutig das Große Gewächs aus dem Brotwasser die Nummer Eins, zeigt feine Frucht, Frische, Zitrus, ist klar und druckvoll im Mund. Mehr Vielfalt in der Spitze findet man bei den Rotweinen: Der Merlot ist kraftvoll, konzentriert, sehr reintönig, besitzt gute Struktur und Substanz, auch der Syrah zeigt gute Konzentration, reintönige Frucht, ist kraftvoll und strukturiert. Der Lemberger aus dem Mönchberg zeigt reintönige Frucht im Bouquet, feine Frische, ist klar und kraftvoll im Mund, frisch und zupackend, besitzt reintönige Frucht und Biss.*

  • gegründet:
    1677
  • bewirtschaftete Fläche:
    43ha
  • Mitgliedschaft/Verbände:
    VdP
  • Kellermeister/-in:
    Moritz Just
  • Besitzer:
    S.K.H. Carl Herzog von Württemberg
  • Webseite
    www.weingut-wuerttemberg.de