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Beam Suntory Inc.

510 Lake Cook Road, 60015, Deerfield (IL), US

Die Entstehung des Beam Suntory Konzerns mutet wie eine Saga zweier Giganten an. Einer der beiden zunächst amerikanisch-bodenständig, später dann der viertgrößte Spirituosenkonzern weltweit. Der andere japanisch-bodenständig, ein Familienunternehmen bis heute, das mit sinkenden Bevölkerungszahlen in seiner Heimat zu kämpfen hat, was weiteres Wachstum verhindert. Diese beiden Multis also verbinden sich im Jahre 2014 zum weltweit drittgrößten Spirituosenkonzern mit so berühmten Marken wie Jim Beam, Curvoisier, Teacher´s, Midori, Makers Mark und Canadian Club. Angefangen hat bei Jim Beam alles mit einem gewissen Jacob Beam, einem Bauern und Mühlenbetreiber, der im Jahre 1795 seinen ersten Whisky brennt. Die Brennerei besteht, unter dem siebten Master Distiller Fred Noe, der eine lange Tradition der Brennmeister von Jim Beam fortsetzt, bis heute. Nach der Prohibition wird das Unternehmen 1935 unter dem Namen James B. Beam Distilling Company wieder aufgebaut. Zehn Jahre später folgt der Verkauf an Harry Blum, einem Chicagoer Spirituosenhändler. 1968 kauft American Brands Inc. Jim Beam. Später wird sich das Unternehmen in Fortune Brands umbenennen und noch eine Rolle bei der Entwicklung um Jim Beam spielen. Nach weiteren Ankäufen, Verkäufen und Partnerschaften von und mit verschiedenen Firmen kauft Beams Mutterkonzern Fortune Brands über 20 ehemalige Allied Domecq und Pernod Ricard Marken: Jim Beam Brands Worldwide wird der viertgrößte Spirituosenkonzern weltweit. Dies nimmt die Führung zum Anlass, sich in Beam Global Spirits & Wine Inc. umzubenennen, um die globale Ausrichtung stärker in den Vordergrund zu stellen. Ab 2005 wird klar, dass das Spirituosensegment das größte Wachstumspotenzial hat. Beam Global trennt sich von seinem Weingeschäft, um sich ausschließlich auf Vertrieb und Markenausbau seiner Spirituosen zu konzentrieren. 2010 dann eine Wende: Fortune Brands kündigt an, dass Beam Global unabhängig, als eigenständiges Unternehmen weiterbestehen soll, was 2011 auch umgesetzt wird. 2014 flirtet der japanische Food&Beverage Konzern Suntory dann mit einem Kauf, um sein Portfolio nach Übersee zu erweitern.

Lange vor diesem Milliarden-Dollar-Deal gründete Shinjiro Torii ein kleines Geschäft in Osaka, den Torii Shoten Store, um seine ab 1899 erzeugten Süßweine und andere alkoholische Getränke zu verkaufen. Bereits 24 Jahre später entsteht die Yamazaki-Destille in der Region um Kyoto. Herr Torii leistete Pionierarbeit, baute er doch die allererste japanische Destille mit dem Ziel, seinen Whisky an den klimatischen Bedingungen seines Heimatlandes zu orientieren und den Japanern eine nationale Alternative zu den importierten Whiskys zu bieten. Das erste Produkt erschien 1929, der Suntory Shirofuda Whisky. 1973 dann der Bau einer weiteren Destille am Fuß des Berges Kaikomagatake, aus dem auch das Wasser zur Herstellung des Whiskys stammt. Heute ist Suntory die Nr. 1- Brennerei in Japan und stellt zwei single malts her, den „Yamazaki“ und den „Hakushu“ sowie einen blended Whisky, den „Hibiki“. 2010 wird die Brennerei als erste japanische Firma als „whisky distiller of the year“ bei der International Spirits Challenge ausgezeichnet und erhält diese Auszeichnung nochmals in 2012 und 2013. 2014 kauft Suntory, der führende japanische F&B Konzern für unglaubliche 16 Milliarden US Dollar Beam Global. Dieser gute Kaufpreis ist der Tatsache geschuldet, dass Suntory dringend neue Märkte mit Wachstumspotenzial erschließen musste und sich dafür eine Spirituosengruppe mit dem Schwerpunkt Whisky ausgesucht hatte – die Beam Suntory Inc. entstand. Das Unternehmen macht einen Jahresumsatz von vier Milliarden US Dollar und hat seinen Sitz in Deerfield, Illinois. Malt Whisky Yearbook 2018 * When Suntory bought Beam Inc in May 2014 for $16bn, a new company called Beam Suntory was formed. It is now the third largest drinks group in the world after Diageo and Pernod Ricard. The new company is owned by Suntory Holdings. Before the merger, Suntory´s portfolio included Japanese brand such as Yamazaki, Hakushu, Hibiki and Kakubin. With the deal, a range of other spirit brand have been added to the list; Jim Beam bourbon, Teacher´s blended Scotch, the two single malts Laphroaig and Ardmore, as well as Canadian Club and Courvoisier cognac. Beam Suntory Inc is a part of Suntory Holding´s alcoholic beverage operations which also includes beer and wine. For 2016, sales for the entire division slipped by 3.6% while operating profits rose by 13%. The decline in sales was due to a bad year for beer. Wines increased marginally while the spirits division, Beam Suntory, posted “mid-single-digit” growth. Jim Beam and Maker´s Mark were the two brands which primarily contributed most value to the positive result. Looking at the Scotch whisky brands, Teacher´s was a disappointment and has lost nearly 15% of its volumes in the last two years. The three major single malt brands on the other hand, increased their volumes; Laphroaig (+2,3%), Bowmore (+4,6%) and Auchentoshan (+23%). The merger of the two companies hasn´t been problem free. Two different corporate cultures have been difficult to integrate and Suntory Holdings CEO Takeshi Niinami, stressed that “I have placed to priority on the integration of Beam Suntory”.*

  • gegründet:
    2014
  • Webseite
    www.beamsuntory.com
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Jim Beam Rye - Pre-Prohibition

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